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Entwicklungszusammenarbeit mit Togo

Grundgesetz und Entwicklungshilfe

Grundgesetz und Entwicklungshilfe, © dpa-Zentralbild

16.04.2018 - Artikel

Togo zählt zu den Kooperationsländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, mit denen die Bundesrepublik auf Basis zwischenstaatlich vereinbarter Verträge zusammenarbeitet.

Nach fast 20-jähriger Unterbrechung hat Deutschland 2012 die staatliche Entwicklungszusammenarbeit mit Togo wieder aufgenommen.Infolgedessen ist die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) als Durchführungsorganisation der technischen Zusammenarbeit seit Anfang 2013 wieder mit einem eigenen Landesbüro in Togo vertreten. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) als Durchführungsorganisation der finanziellen Zusammenarbeit eröffnete 2016 ihr Büro in Lomé.

 

Folgende Arbeitsschwerpunkte wurden mit der togoischen Regierung vereinbart:

  • Dezentralisierung und gute Regierungsführung
  • Berufliche Bildung und Jugendbeschäftigung
  • Ländliche Entwicklung und Landwirtschaft
Togo
Togo© picture alliance / Simon Daval/MAXPPP

Seit der Wiederaufnahme der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit 2012 unterstützt Deutschland die Entwicklung des Landes mit einer Gesamtsumme von 193, 2 Millionen Euro, umgerechnet etwa 126,7 Milliarden FCFA.. Die von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller 2016 angekündigte weitere Vertiefung und regionale Ausweitung der Entwicklungszusammenarbeit mit Togo ist erfolgt. Komplementäre Maßnahmen  zur ländlichen Elektrifizierung durch Erneuerbare Energien und für verbesserte Basisgesundheitsversorgung, insbesondere von Müttern und Kleinkindernrunden das Portfolioder deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Togo ab. Im Rahmen der „Sonderinitiative Eine Welt ohne Hunger“ unterhält Deutschland zudem noch weitere Vorhaben im Bereich der Ernährungssicherung und der landwirtschaftlichen Innovation. Auch im Naturschutz- und Umweltbereich engagiert sich die Bundesrepublik mit einem Projekt für Rehabilitierung und Schutz der Wälder in Togo. Das Regionalvorhaben „Sport für Entwicklung in Afrika“ setzt gezielt Sport ein, um entwicklungspolitischen Zielsetzungen besser zu erreichen. Gemeinsame Infrastrukturprogramme in den vergangenen Jahren im Straßenbau haben die städtische Mobilität verbessert und große Investitionen im Energiesektor verbesserten die Stromversorgung.

Neben dem Bundesministerium für Zusammenarbeit engagieren sich noch weitere deutsche Fachministerien in Togo. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung unterhält ein umfangreiches Forschungszentrum in Togo zu Klimawandel und Landnutzung (WASCAL). Das Bundesumweltministerium finanziert ein Programm für den Naturschutz am Mono-Fluss in Benin und Togo. Das Auswärtige Amt finanziert Programme zur Nothilfe und zur Förderung der Menschenrechte.

Zusätzlich dazu führt die deutsche Botschaft jährlich eine Reihe von Kleinstprojektmaßnahmen durch.