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Pflege ziviler Gräber und Kriegsgräberfürsorge

Die britisch-französisch-deutsche Gedenkstätte in Wahala

Die britisch-französisch-deutsche Gedenkstätte in Wahala, © Botschaft Lomé

23.04.2018 - Artikel

Das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu bewahren und zum Frieden zu mahnen, sind zentrale Anliegen der Bundesregierung. Diese Arbeit schließt nicht nur die Gräber deutscher Soldaten ein, sondern auch die Gräber ziviler Kriegstoter, also der Deutschen, die im Zusammenhang mit den Ereignissen des Krieges 1914/1918 oder des Krieges 1939/1945 oder nach ihrer Deportation gestorben sind.
Die Kriegsgräberfürsorge ist eine grundsätzlich staatliche Aufgabe, die im Grundgesetz verankert ist (Art. 74 Abs. 1 Nr. 10 GG). Das Auswärtige Amt hat innerhalb der Bundesregierung die Federführung für Angelegenheiten der Kriegsgräber im Ausland inne.
Die Kriegsgräberfürsorge für die deutschen Kriegstoten des Ersten und des Zweiten Weltkriegs sowie Gräber von Personen, die infolge nationalsozialistischer Verfolgung ausgewandert und im Ausland verstorben sind, umfasst die Anlage von Friedhöfen und die Friedhofspflege, insbesondere die Unterhaltung und Instandsetzung von Grabstätten, die Gräberfürsorge, den Gräbernachweis und den Umbettungsdienst.

Die Deutsche Botschaft Lomé ist für die Pflege von insgesamt zwei Kriegsgräbern und fünf zivilen Gräbern in Togo zuständig.

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